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Bürger & Soziales

Die Eindämmung der Corona-Pandemie ist für die Bürger weiterhin mit Einschränkungen verbunden. Zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr wurde das öffentliche Leben heruntergefahren. Die Lockerungen dieser Maßnahmen erfolgen schrittweise und mit Blick auf das lokale Infektionsgeschehen. Der Mundschutz ist zum verpflichtenden Begleiter in verschiedenen Alltagssituationen geworden.

In dieser Zeit sind der Zusammenhalt der Gesellschaft, die Solidarität und gegenseitige Rücksichtnahme besonders wichtig. Deswegen kommt es nun auch auf viele ehrenamtliche und lokale Engagements an, um älteren und schwachen Mitbürgern bei der täglichen Versorgung zu helfen.

 

Die wichtigsten Informationen im Überblick

  • Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen

    Seit dem 13. Mai 2020 ist die Thüringer SARS-CoV-2-Maßnahmenfortentwicklungsverordnung in Kraft, die die Bestimmungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum regelt.

    Es gilt grundsätzlich: "Jede Person ist angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen auf ein nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von wenigstens 1,5 m einzuhalten." Davon ausgenommen sind Angehörige des eigenen Haushalts und Angehörige eines weiteren Haushalts.

    Veranstaltungen sowie private oder öffentliche Ansammlungen, die nicht unter das Versammlungsrecht fallen, sind weiterhin untersagt, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeiten und werden mit einem Bußgeld geahndet.

    Gottesdienste und sonstige religiöse Zusammenkünfte sowie Versammlungen nach dem Versammlungsrecht sind unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen, die durch ein Infektionsschutzkonzept dokumentiert sind, erlaubt. Eine Übersicht zu den Regelungen finden Sie unter Versammlungsrecht.

    Zudem gelten Beschränkungen von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen wie Pflegeeinrichtungen und Behindertenwerkstätten (§§ 9 und 10) sowie die Thüringer Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2

    Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, die Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben weiterhin möglich.

    Sicherzustellen sind Schutzmaßnahmen, insbesondere Händehygiene, Abstand halten sowie Husten- und Niesetikette. Zudem soll die Ansteckungsgefahr durch das Einhalten von mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen sowie ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime minimiert werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr ist seit dem 24. April 2020 verpflichtend.

  • Seit dem 24. April ist die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend in folgenden Fällen:

    • In Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs.
    • In den Räumlichkeiten von Läden und Geschäften.
    • In Banken und Sparkassen.
    • In Tankstellen.

    Ausnahmen gelten für:

    • Kinder unter 6 Jahren,
    • Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen.

    Als Mund-Nasen-Bedeckung können selbstgenähte oder selbst hergestellte Stoffmasken, Schals, Tücher, Hauben und Kopfmasken sowie sonstige Bedeckungen von Mund und Nase verwendet werden. Die Mund-Nasen-Bedeckung soll eng anliegen und gut sitzen.

    Bei der Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung sollen die im Internet veröffentlichten Risikoinformationen des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte zu Schutzmasken berücksichtigt werden.

    Die generellen Bestimmungen zum Mindestabstand von 1,5 m und die allgemeinen Hygienevorschriften bleiben unberührt. Beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema Schutzmasken.

    Die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner beantwortet Fragen zum Thema Mund- und Nasenschutz:
    Link zum Video bei YouTube

  • Zum Schutz der älteren Menschen hat die Heimaufsicht am 13. März 2020 ein Schreiben zum Besuchsverbot an alle Träger, stationären Einrichtungen und besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen gemäß § 2 Thüringer Wohn- und Teilhabegesetz versandt. Darin wurde für den stationären Betrieb festgestellt, dass es zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner vor Infektionen notwendig ist, Besuche für die Bewohner ab sofort grundsätzlich nicht mehr zuzulassen.

    Weitere Informationen zur Heimaufsicht

    Mit der neuen Verordnung treten ab dem 13. Mai 2020 schrittweise erste Lockerungen der Besuchsverbote für stationäre Einrichtungen der Pflege und besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderungen in Kraft. Die Lockerungen werden unter streng einzuhaltenden Maßgaben auf Grundlage eines von jeder Einrichtung zu erstellenden Besuchskonzeptes erfolgen. Dafür gelten grundsätzlich die folgenden Regelungen:

    • Wiederkehrende Besuche sind für eine fest definierte Person zugelassen.
    • Der Besuchszeitraum darf maximal zwei Stunden am Tag nicht überschreiten.
    • Entsprechend der Größe der Einrichtung ist nur so vielen Besucherinnen und Besuchern der Zutritt des Hauses zu gewähren, wie eindeutig die vorgegebenen Abstands- und Hygienemaßnahmen sicher einhalten können.
    • Bereichsbezogene Zutrittsbeschränkungen sowie konkrete Wege für die Besucherinnen und Besucher innerhalb der Einrichtung (Flure, Sanitärräume, Besucherraum, Privatzimmer der Bewohnerinnen und Bewohner) sind festzulegen.
    • Sowohl Besucherinnen und Besucher als auch Bewohnerinnen und Bewohner sollen, soweit es der Gesundheitszustand zulässt, während des gesamten Aufenthaltes in der Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen

    Besuche von Personen unter 16 Jahren, Personen mit Atemwegsinfektionen oder von Personen, die Kontakt zu einer mit dem Virus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten und daher als Ansteckungsverdächtige gelten, sind untersagt. 

  • Die Spielplätze sind seit 4. Mai wieder geöffnet. Die Einhaltung der bekannten Hygienerichtlinien sind zu beachten. Überfüllte Anlagen sind zu vermeiden.

Wichtige Rufnummern

Corona-Bürgerhotline
+49 361 75 049 049

Corona-Verdacht:
116 117,
oder Hausarzt, Gesundheitsamt

Telefonseelsorge:
0800 111 0 111,
0800 111 0 222

Elterntelefon:
0800 111 0 550

Für Kinder und Jugendliche "Nummer gegen Kummer":
116 111

Handel & tägliche Versorgung

  • Gewährleistete Versorgung
  • Geschlossene Einrichtungen
  • Geöffnete Einrichtungen

Weitere Informationen zu Handel & tägliche Versorgung

Verkehr & Reisen

  • ÖPNV
  • Aktuelle Hinweise


 

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Ehrenamt & Nachbarschaftshilfe

  • Hilfsangebote
  • Kontakte
     

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Sport & Wohlbefinden

  • Hinweise für Vereine und Sportstätten
  • Aktuelle Informationen des DOSB
  • Tipps für sportliche Aktivitäten zuhause

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Kirche & Religion

  • Gottesdienste
  • Sakramentenspendung
  • Hinweise der Kirchen
     

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Kultur

  • Museen und Ausstellungen online
  • Theater und Oper
  • Hörfunk und Konzerte       
                
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    Das Corona-Virus in Leichter Sprache

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