Blick hinein ins Kirchenschiff. Im Vordergrund ein kleiner Tisch mit Desinfetionsmittel und Einwegtüchern. Auf der Tücherbox sind rote Herzen.

Kirche & Religion

Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte können unter Beachtung strenger Hygienevorschriften wieder stattfinden.

Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Deutschland ruft zu Zuversicht und Vertrauen auf.

Die wichtigsten Informationen im Überblick

Seit dem 13. Mai dürfen Gottesdienste und sonstige religiöse Zusammenkünfte wieder ohne Beschränkung der Personenzahl stattfinden.  Alle Personen müssen Abstand zueinander halten (mindestens 1,5 Meter) und weitere Hygienevorschriften beachten.

Eine Beschränkung der Teilnehmerzahl gilt nicht mehr.
Hochzeiten und Trauerfeiern können ebenfalls unter Beachtung strenger Hygienevorschriften wieder ohne Beschränkung des Teilnehmerkreises wieder stattfinden.

Dies regelt in § 2 (4) der am 12. Mai 2020 von der Gesundheitsministerin erlassene Verordnung.

  • Ein Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland

    Anlässlich der weltweiten Krise um das Corona-Virus veröffentlichen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, das gemeinsame Wort „Beistand, Trost und Hoffnung“.

    Die vollständige Veröffentlichung finden Sie hier (PDF, 164 GB, nicht barrierefrei).

  • Seit dem 13. Mai dürfen Gottesdienste und sonstige religiöse Zusammenkünfte wieder ohne Beschränkung der Personenzahl stattfinden. Alle Personen müssen Abstand zueinander halten (mindestens 1,5 Meter). Welche Hygienevorschriften überdies zu beachten sind, regelt die:

    Menschen, die zu einer Corona-Risikogruppe gehören, empfehlen die Kirchen, aus Gründen des Selbstschutzes auf den Gottesdienstbesuch zu verzichten.

    Viele Kirchen sind zudem tagsüber geöffnet und laden zum individuellen Gebet und zur Besinnung ein. In vielen Orten ist es üblich, dass mittags und abends die Kirchenglocken geläutet werden. Die Kirchen laden dazu ein, in diesen Minuten besonders an jene zu denken, die am Coronavirus erkrankt oder gar gestorben sind, aber auch an die Menschen, die sich für unsere Gesellschaft gerade besonders engagieren.

    Weitere Informationen zu Vorgaben des Bistums Erfurt finden Sie im Schutzkonzept für öffentliche Gottesdienstfeiern.

    Weitere Informationen zu Vorgaben der EKM finden Sie in der Rundverordnung zu Gottesdiensten und Versammlungen.

    Katholische Gottesdienste im Internet und per Live-Stream

    Wer an einem Gottestdienst nicht dabei sein kann oder möchte, ist herzlich eingeladen, seine Anliegen, Sorgen und Bitten an die örtlichen Seelsorger zu übermitteln, telefonisch, per Post oder E-Mail.
    Das Bistum Erfurt überträgt täglich und wöchentlich verschiedene Gottesdienste seiner Pfarreien als Live-Streams. Zudem werden Audio-Dateien mit Gottesdiensten, Andachten und mehr angeboten.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite vom Bistum Erfurt


    Das Bistum Dresden-Meißen hat eine Sonderseite mit wichtigen Informationen eingerichtet, auch hier finden Sie Live-Streams von Gottesdiensten.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite vom Bistum Dresden-Meißen


    Weitere Angebote der Katholischen Kirche im Internet unter:
    www.katholisch.de

    www.domradio.de

    Evangelische Gottesdienste im Internet und per Live-Stream

    Die Gottesdienste der Domgemeinde Magdeburg werden ab sofort ohne Gemeinde in Bild und Ton aufgezeichnet und sonntags ab 10 Uhr zu sehen und zu hören sein. Die beiden leitenden Pfarrer der Gemeinde, Landesbischof Friedrich Kramer und Domprediger Jörg Uhle-Wettler, wollen damit aus der Bischofskirche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ein Signal der Zuversicht ins Land senden.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Domgemeinde Magdeburg.

    Quelle: EKM

  • Auch unter den aktuell schwierigen Bedingungen des Alltags stellen die beiden Kirchen die Seelsorge sicher. Sollten Sie, besonders in einer akuten Notlage, den Besuch eines Geistlichen wünschen, wenden Sie sich bitte an das zuständige evangelische oder katholische Pfarramt Ihres Ortes.

    Gesprächsangebote und Zuhör-Telefone, aber auch Musik, Podcasts, Konfirmanden-Angebote und vielfältige Ideen und Tipps aus den Kirchenkreisen hat die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland zusammengestellt.

    Wenn Sie sich in einem Krankenhaus, einem Altenheim oder Hospiz befinden, können Sie ebenfalls nach einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger verlangen. Wenden Sie sich dazu bitte an das Pflegepersonal.

    In allen Thüringer Justizvollzugsanstalten sowie an den Standorten der Bundeswehr ist die Seelsorge wie gewohnt verfügbar.

    Die Landeszentralstelle für psychosoziale und seelsorgerliche Notfallversorgung in Thüringen steht als Ansprech- und Netzwerkpartner für Fragen zur Verfügung. Sie ist aus einer Kooperation zwischen der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und dem Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales gewachsen.

  • Die Telefonseelsorge ist gerade auch in diesen schwierigen Zeiten des Corona-Virus rund um die Uhr für alle Menschen in Thüringen bei Sorgen, Ängsten und Problemen kostenlos und anonym zu erreichen unter den Nummern:

    Tel.: 0800 111 0111  und  0800 111 0 222

    Ein Telefonat bietet die Möglichkeit, im persönlichen Austausch für die Menschen da zu sein.

    Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt wurde ein Sorgentelefon geschaltet, welches von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Nummer 03671/823-777 erreichbar ist.

    Auch im Kirchenkreis Gotha gibt es Gesprächsangebote in den einzelnen Kirchgemeinden, wo die Menschen ihre Ängste, Wünsche und Hoffnungen mit jemandem teilen können.

    Weitere Informationen, auch zu Beratungsangeboten per Chat und E-Mail erhalten Sie bei der Telefonseelsorge Erfurt.

  • Nach Angaben des Bistums Erfurt gelten folgende Regelungen:

    Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen, Hochzeiten, Diakonen- und Priesterweihen

    Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen, Hochzeiten, Diakonen- und Priesterweihen verlangen, wegen ihres besonderen, teils mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen Charakters, eine besonders sorgfältige Einhaltung der Regeln, die für die Gottesdienste gelten. Es wird dringend angeraten, aufschiebbare Feiern nach Rücksprache mit den Familien zu verschieben. Nottaufen sind möglich.

    Erstkommunion

    Kinder, die die Erstkommunionvorbereitung durchlaufen haben und deren Eltern es wünschen, können in Absprache mit dem Pfarrer einzeln oder in kleiner Zahl in einer Sonntagsmesse zur Erstkommunion gehen. Dies schließt die spätere Teilnahme an der feierlichen Kommunion in der Gruppe nicht aus.

    Beerdigung

    An Trauerfeiern teilnehmen darf nur der engste Familien- und Freundeskreis, ein Trauerredner oder Geistlicher und das erforderliche Personal des Bestattungsunternehmens. Trauergottesdienste (Requien) dürfen in den Kirchen nach denselben Regeln wie Sonntagsgottesdienste gefeiert werden.

    Alle Informationen und Bestimmungen finden Sie unter Schutzkonzept für öffentliche Gottesdienste im Bistum Erfurt

  • Seit dem 13. Mai dürfen Trauerfeiern und Hochzeiten wieder ohne Beschränkung der Personenzahl unter freiem Himmel und/oder in geschlossenen Räumen stattfinden. Die Personen müssen Abstand zueinander halten (mindestens 1,5 Meter). Welche Hygienevorschriften überdies zu beachten sind, regelt die:

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