Bus mit Corona-Hinweis

Verkehr & Reisen

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird in Thüringen derzeit wieder schrittweise hochgefahren und dieser Prozess ist fast abgeschlossen. Da die Fahrgastzahlen weiter gering sind, kann die Abstandsregelung im ÖPNV derzeit im Wesentlichen eingehalten werden. Als weiteren Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben die Verkehrsunternehmen ihre Hygienekonzepte und Reinigungsleistungen in den Verkehrsmitteln intensiviert.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Personennahverkehr ist ab dem 24. April 2020 verpflichtend.

Für Taxifahrten gelten strenge Hygienebestimmungen zum Schutz der Gesundheit.

Die wichtigsten Informationen im Überblick

  • Bitte informieren Sie sich vor der Nutzung von Bussen und Bahnen online oder telefonisch über die aktuellen Fahrpläne u. a. auf den folgenden Webseiten:

    Bus & Bahn Thüringen

    Verkehrsverbund Mittelthüringen

    Deutsche Bahn

    IOV Ilmenau

    SNG Suhl/Zella-Mehlis

    Verkehrsbetriebe Nordhausen

    GVB Gera

    Ab Freitag, den 24. April 2020, ist in ganz Thüringen beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung verpflichtend.

    Medieninformation - Keine Unsicherheiten durch unterschiedliche Regelungen

    In einer Kabinettssitzung zum Thema Auswirkungen der Corona-Krise auf den Thüringer Schienen- und Straßenpersonennahverkehr am 19. Mai 2020 ging es auch um die Abfederung der Einnahmeverluste der Verkehrsunternehmen.

    Medieninformation - Minister Hoff: "Bund muss sich am ÖPNV-Rettungsschirm beteiligen"

     

  • Seit dem 24. April ist die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend in folgenden Fällen:

    • In Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs.
    • In den Räumlichkeiten von Läden und Geschäften.
    • In Banken und Sparkassen.
    • In Tankstellen.

    Ausnahmen gelten für:

    • Kinder unter 6 Jahren,
    • Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen.

    Als Mund-Nasen-Bedeckung können selbstgenähte oder selbst hergestellte Stoffmasken, Schals, Tücher, Hauben und Kopfmasken sowie sonstige Bedeckungen von Mund und Nase verwendet werden. Die Mund-Nasen-Bedeckung soll eng anliegen und gut sitzen.

    Bei der Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung sollen die im Internet veröffentlichten Risikoinformationen des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte zu Schutzmasken berücksichtigt werden.

    Die generellen Bestimmungen zum Mindestabstand von 1,5 m und die allgemeinen Hygienevorschriften bleiben unberührt. Beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema Schutzmasken.

    Die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner beantwortet Fragen zum Thema Mund- und Nasenschutz:
    Link zum Video bei YouTube

  • Anzahl der Passagiere

    Aufgrund der räumlichen Enge im Fahrzeug sind Taxifahrten sowohl für Kunden als auch für die Fahrer mit einem erhöhten Risiko von Tröpfcheninfektionen verbunden. Alle Sitze bis auf den Sitz hinten rechts sollten blockiert werden, sodass nur noch ein Passagier auf dem Sitz hinter dem Beifahrersitz mitfahren kann.

    Unter Berücksichtigung der technischen Machbarkeit sollte eine räumliche Trennung von Fahrer und Font erwogen werden (z.B. durch Anbringung einer Folie).

    Ausschluss von erkrankten Personen

    Personen mit offensichtlichen akuten Symptomen einer Atemwegserkrankung und Rückkehrer aus Risikogebieten (innerhalb der letzten 14 Tage) sollten grundsätzlich nicht befördert werden, unabhängig davon, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 bekannt ist. Dies sollten Kunden bereits durch die Taxizentrale bei der Taxibestellung erfahren.

    Die Kunden sollten wiederum bei der Fahrzeugbestellung kundtun, dass sie nicht unter einer Infektion leiden und kein Verdacht auf Infizierung mit dem Virus besteht. Es wird empfohlen, einen Mundschutz oder eine Atemmaske zu tragen

    Hygieneregeln für Fahrer

    Die Taxifahrer haben die allgemeinen Hygieneregelungen (kein Händeschütteln, regelmäßiges Lüften des Fahrzeuges, Niesen und Husten in die Armbeuge, Desinfektion von Händen, Lenkrad usw.) strikt zu beachten. Ihnen selbst ist bei Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung jeglicher Schwere das Führen eines Fahrzeugs untersagt.

  • Wer aufgrund der Corona-Pandemie Schwierigkeiten hat, zeitnah einen Termin für die nächste Hauptuntersuchung zu bekommen, kann jetzt auf die Geduld des Gesetzgebers setzen. Bisher hatte man nach Ablauf der Gültigkeit der TÜV-Plakette bis zu zwei Monate Zeit, die Hauptuntersuchung für das Fahrzeug nachzuholen. „Diese Frist haben wir nun gelockert”, erklärte Susanna Karawanskij, Staatssekretärin für Verkehr im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. „Wir reagieren damit auf die besonderen Herausforderungen, die wir alle durch die Corona-Pandemie zu bewältigen haben, und verschaffen so den betroffenen Fahrzeughaltern ein bisschen Luft für die Terminfindung.“

    Medieninformation - TÜV: Wegen Corona-Pandemie mehr Kulanz bei versäumter Hauptuntersuchung

  • Die Verbraucherzentrale Thüringen erklärt die Rechte von Urlaubern, die ihre Reise nicht antreten oder sie abbrechen wollen.

    Zur Information der Verbraucherzentrale über Pauschalreisen

  • Das Auswärtige Amt hat am 17. März 2020 eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantäne­maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen. Da diese Umstände fortbestehen, gilt die weltweite Reisewarnung fort – vorerst bis zum 14. Juni 2020.

    Zur Reisewarnung des Auswärtigen Amtes

    Bei zwei virtuellen Treffen auf Deutschlands Initiative einigen sich die europäischen Außenministerinnen und Außenminister auf ein koordiniertes und schrittweises Vorgehen hin zu einem sicheren Urlaub unter verantwortbaren Umständen, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.

    Sicheren europäischen Sommerurlaub möglich machen

    Für Reisen aus dem Ausland nach Thüringen ist die Zweite Thüringer Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu beachten. Diese gilt vorerst bis 15. Juni 2020.

  • Campingplätze sowie Ferienwohnungen, Ferienhäuser und vergleichbare Angebote, Gastronomie, Hotellerie und Gastgewerbe können wieder öffnen, sofern die strengen Hygienevorschriften, die besonderen branchenspezifischen infektionsschutz- und arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen sowie die geltenden Abstandsregeln vollumfänglich berücksichtigt werden.

    Thüringer Verordnung zur Freigabe bislang beschränkter Bereiche und zur Fortentwicklung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

    Medieninformation - Eintreten für zügiges Wiederhochfahren des Hotel- und Gastgewerbes

    Branchenregelungen zur Erstellung von Schutz- und Hygienekonzepten

    Wenn es in einzelnen Landkreisen zu einer hohen Anzahl von Neuinfektionen kommt, kann eine Öffnung von Gaststätten und anderen Einrichtungen auch eingeschränkt oder untersagt werden. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Landkreise zum aktuellen Stand:

    Zur Übersicht der einzelnen Kommunen und kreisfreien Städte

  • Umzüge können stattfinden, sofern die geltenden Bestimmungen eingehalten werden.

    Auch privat organisierte Umzüge sind mit den zum Haushalt gehörenden Personen sowie Personen eines weiteren Haushalts möglich. Zur Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen, des Verbots von Zusammenkünften und der Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum ist von einer Unterstützung durch private Helfer abzuraten.

    Nach Möglichkeit sollte ein Umzugsunternehmen beauftragt werden.

Eine Informationsgrafik wo überall ein Mundschutz erforderlich ist.

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