Arzt

Ärzte und Praxen

    Mit der Entscheidung, die Coronavirus-Infektion als Pandemie einzustufen, ergeben sich notwendige Veränderungen bei der ärztlichen und klinischen Versorgung. Dazu gehört:

    • alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe bis auf Weiteres zu verschieben, soweit dies medizinisch vertretbar ist.
    • soweit wie möglich lntensivbetten und Beatmungskapazitäten frei zu räumen und zusätzliche lntensivbetten und Beatmungskapazitäten zu schaffen.
    • Pflegepersonal und ärztliches Personal so zu disponieren, dass die intensivmedizinische Versorgung einschließlich der Beatmungskapazitäten gesichert ist.

    Die wichtigsten Informationen im Überblick

    • Der Anstieg der Corona-Infizierten stellt für die niedergelassenen Ärzte in Thüringen eine große Herausforderung dar. Informationen zum Umgang mit COVID-19-Verdachtsfällen in der Praxis, Schutz der eigenen Mitarbeiter, zu Schutzkleidung etc. finden sich auf folgenden Internet-Seiten sowie bei den Ansprechpartnern der zuständigen Gesundheitsämter.

      Kassenärztliche Vereinigung Thüringen

      Landesärztekammer Thüringen

      Angesichts der Herausforderungen der Pandemie ruft die Landesärztekammer (LÄK) Thüringen alle Ärztinnen und Ärzte auf, deren Zeit es in der regulären Patientenversorgung zulässt, sich bei der Landesärztekammer Thüringen als freiwillige Helfer zu melden.

      Zum Aufruf der LÄK Thüringen

    • Um die Ärzte und Psychotherapeuten zu entlasten und eine zusätzliche Ausbreitung des COVID-19-Virus über die Wartezimmer der Praxen zu verhindern, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung zahlreiche Sonderregelungen vereinbart.

      Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege können sich ab sofort telefonisch bei ihrem Hausarzt krankschreiben lassen. Die Krankschreibung von bis zu 7 Tagen kann bei fortdauernder Erkrankung telefonisch ein Mal verlängert werden. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 31. Mai 2020. Aktuelle Informationen:

      Praxis-Info der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (PDF, 429 KB, nicht barrierefrei)

    • Der Betrieb von Einrichtungen des Gesundheitswesens ist grundsätzlich zulässig. Dies gilt neben Polikliniken, Arzt-, Zahnarzt-, Tierarztpraxen, Psychotherapien, Apotheken und die Fußpflege auch für den Betrieb von sonstigen ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens, beispielsweise für Physio- und Ergotherapien.

      Öffnen dürfen ab dem 13. Mai 2020 alle Einrichtungen und Angebote, die ein Schutz- und Hygienekonzept vorweisen können und für die in der geltenden SARS-CoV-2-Verordnung keine gesonderten Regelungen getroffen worden sind. Für die Öffnung ist keine Antragstellung notwendig, aber die Hygiene- und Schutzkonzepte müssen den zuständigen Behörden auf Verlangen vorgelegt werden.

      Branchenregelungen zur Erstellung der Schutz- und Hygienekonzepte auf der

      Webseite des Gesundheitsministeriums

    • Unser Gesundheitssystem ist auch während der Corona-Epidemie unbedingt auf Blutspenden angewiesen. Denn ohne Blutspenden kann die Versorgung von Kranken und Verletzten nicht gesichert werden. Blutspenden sind also weiterhin möglich. Personen mit Atemwegserkrankungen sind jedoch abzuweisen.

      Eine Übersicht der für Blutspende zuständigen Organisationen und staatlich-kommunalen und universitären Blutspendedienste bietet das

      Bundesministerium für Gesundheit.

      Zum Blutspendedienst des DRK

    • Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie stellt sich für viele Bürgerinnen und Bürger die Frage, ob es sinnvoll ist, eine Patientenverfügung zu verfassen. Vielleicht haben sie auch schon vor längerer Zeit eine Patientenverfügung erstellt und überlegen nun, konkrete Bestimmungen für den Fall aufzunehmen, dass die medizinische Behandlung einer SARS-CoV-2 Virus-Erkrankung erforderlich werden sollte.

      Allgemeine Informationen zu Patientenverfügungen und eine Broschüre zum Thema beim

      Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

    Hotlines

    Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz
    0361 573-815099
    (Montag bis Freitag von 9:00 - 12:00 Uhr und von 13:30 - 15:00 Uhr)

    Bundesministerium für Gesundheit
    030 346 465
    (Mo-Do: 8-18 Uhr, Fr: 8-12 Uhr)

    Unabhängige Patientenberatung
    0800 0 11 77 22
    (Mo - Fr: 8-22 Uhr, Sa: 8-18 Uhr)

    Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung
    Behördennummer 115 (www.115.de)

    Infografiken

    Infektionshygiene
    Verhalten bei COVID-Verdacht

    Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: