Landwirtschaft

Informationen für Landwirtschaft und Bauern

Aktuelle Informationen im Überblick

Häufige Fragen rund um die Themen Ernährung, Landwirtschaft und Corona beantwortet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf seiner Homepage.

  • Die Rentenbank bietet ab sofort Liquiditätssicherungsdarlehen an. Unternehmen der Landwirtschaft, des Weinbaus und des Gartenbaus können die Darlehen der Rentenbank für die Deckung ihres Liquiditätsbedarfs bei ihrer Hausbank beantragen.

    Programminformation (PDF, 70KB, nicht barrierefrei)


    Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft bereitet derzeit eine Richtlinie vor, um die Agrar- und Gartenbaubetriebe in der Corona-Krise auch mit Landesmitteln zu unterstützen. „Wir planen zusätzliche Landesmittel ein, um auch den landwirtschaftlichen Unternehmen helfen zu können, die mehr als 10 und bis zu 50 Arbeitskräften haben. Mit Beihilfen bis zu 30.000 Euro wollen wir insbesondere krisenbedingte finanzielle Schäden bei den Agrar- und Gartenbaubetrieben abfedern“, berichtete der Landwirtschaftsminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff im Kabinett.

    Zur Medieninformation

     

  • Fragen und Antworten zur Corona-Krise stellt der Thüringer Bauernverband auf seiner Webseite für landwirtschaftliche Betriebe zur Verfügung. 

    Die FAQs finden Sie hier (PDF, 265 KB, nicht barrierefrei).

    Quelle: Thüringer Bauernverband e.V.

  • Die Land- und Ernährungswirtschaft gewährleistet die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. In der aktuellen Situation der Ausbreitung des Corona-Virus in der Bevölkerung stellen sich besondere Herausforderungen.

    Dazu gehören insbesondere:

    • Die Einstufung der Landwirtschaft als Teil der kritischen Infrastruktur für die Ernährung der Bevölkerung; hiermit verbunden sollten Ausnahmen bei den Arbeitszeitregelungen und der Kinderbetreuung auch für das Personal in der Land- und Ernährungswirtschaft gelten.
       
    • Die Sicherung von Saisonarbeitskräften in der Landwirtschaft, besonders im Gartenbau. Dazu sind Reise- und Transitmöglichkeiten für Saisonarbeitskräfte aus der EU insbesondere aus Rumänien und Polen zu eröffnen, einschl. der Klärung der Wiedereinreise in das Heimatland. Vorübergehende Erleichterungen für inländische Saisonarbeitskräfte sollten ergänzend hinzukommen.
       
    • Die generelle Offenhaltung der Grenzen für den Waren- und Lieferverkehr, insbesondere innerhalb der Europäischen Union.
       
    • Die Öffnung steuerlicher und liquiditätssichernder Maßnahmen auch für die Landwirtschaft, da teilweise starke Umsatzeinbußen entstehen können, z.B. Urlaub auf dem Bauernhof.
       
    • In der Tierhaltung: Laut Friedrich-Löffler-Institut gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass sich Nutztiere mit SARS-CoV-2 infizieren können. Demzufolge sollte eine Versorgung der Tiere oder anderweitige Arbeiten auf dem Betrieb weiter möglich sein, sofern eine unter häusliche Quarantäne gestellte Person den Kontakt zu anderen Personen meidet und entsprechende Hygienemaßnahmen konsequent umsetzt.
       
    • Die Landwirte sollen ebenfalls darauf achten, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. Denn sind Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, werden diese sowie alle möglichen Kontaktpersonen 14 Tage unter häusliche Quarantäne gestellt. Landwirtschaftliche Betriebe sollten klären, wie sie ihre Tiere bzw. Pflanzen weiter versorgen, wenn Betriebsleiter, Familienarbeitskräfte und/oder Mitarbeiter ausfallen.

    Weitere Informationen stellt der Deutsche Bauernverband auf seiner Webseite zur Verfügung: 

    Quelle: Deutscher Bauernverband e.V.

     

  • Das Land hilft– Plattform des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie der Maschinenringe Deutschland GmbH

    Saisonarbeit in Deutschland– Plattform des Deutschen Bauernverbandes (DBV), der Rentenbank und der landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände

     

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: